21.12.2018

KKH: ein schwieriges Jahr endet! - Was bringt 2019?

Liebe Kolleginnen und Kollegen, nach der arbeitgeberseitigen Kündigung der Anlage 7 setzen wir uns seit Monaten intensiv mit der betrieblichen Altersversorgung auseinander, ohne einer Lösung wirklich näher gekommen zu sein.

Gestern haben wir dann erstmals zum Thema Gehalt mit der KKH verhandelt.

 

Ein Angebot haben wir nicht bekommen!

 

Stattdessen versucht die KKH erneut, die Themen betriebliche Altersversorgung und Gehaltserhöhung zu verknüpfen.

 

Wir waren und sind zu Anlage 7 verhandlungsbereit. Aber eine zwingende Verknüpfung beider Themen lehnen wir ab. Die Notwendigkeit einer Sanierung der Anlage 7 haben nicht die Kolleginnen und Kollegen zu vertreten. Und durch die Kündigung der Anlage 7 hat die KKH dafür gesorgt, dass sie neuen Beschäftigten keine Zusagen mehr machen muss, die ihr „zu teuer“ sind.

 

Erarbeitet und verdient haben die Kolleginnen und Kollegen aber ganz sicher eine angemessene Erhöhung der Gehälter. Deshalb haben wir die Gehaltsvereinbarung zum 31. Dezember 2018 gekündigt!

 

Wir wollen über eine Erhöhung der Gehälter auf der Basis der berechtigten und von uns abgefragten Erwartungen der Beschäftigten verhandeln.

 

Dafür kämpfen wir!

 

Weitere Termine haben wir (noch) nicht vereinbart. Aber auch der KKH muss klar sein: Am 31. Dezember 2018 endet die Friedenspflicht! Wir wollen eine Lösung am Verhandlungstisch. Ewig werden wir aber nicht auf konstruktive Angebote warten.

 

Wir danken unseren Mitgliedern für die Unterstützung. Nur die Mitglieder machen unsere Tarifarbeit in der KKH möglich!

 

Mit einem fairen und sozial gerechten Beitrag von 0,75 Prozent des Bruttomonatsgehaltes bis zur Beitragsbemessungsgrenze (monatlicher Höchstbeitrag 2019: 34,- Euro) können auch Sie dafür sorgen, dass am Ende mehr für alle herauskommt.

 

Wir wünschen allen Beschäftigten ein besinnliches Weihnachtsfest, einen guten Rutsch und ein gesundes Jahr 2019!

 

Für die GdS verhandeln:

Stephan Kallenberg (stellv. GdS-Bundesgeschäfts-führer), Benedikt Arnhardt, Guido Becker, Alexander Harrison, Egbert Lux und Peter Schuster

 

 

 

 

Dateien:
20181221_KKH_SPEZIAL.pdf233 K